Gymnasium

Breite Allgemeinbildung und eigenständiges Denken.

Das Gymnasium bietet eine breite Allgemeinbildung und sichert den prüfungsfreien Hochschulzugang. Im Zentrum stehen – neben der Stoffvermittlung – eine alters- und stufengerechte Entwicklung von Arbeitstechniken und Strategien zur Problemlösung. Besonderes Augenmerk gilt dem selbstständigen Arbeiten und der Projektarbeit im Team.

 

PDF - Factsheet Gymnasium 

 

Ausbildung

Die obligatorischen Grundlagenfächer sind auf Allgemeinbildung ausgerichtet. Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer können gemäss individuellen Neigungen gewählt werden.

 

Grundlagenfächer

  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Latein (2. u. 3. Kl. Gymnasium), wahlweise Französisch, Italienisch oder Romanisch
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)
  • Geistes- und Sozialwissenschaften (Geschichte, Geografie, Einführung in Wirtschaft und Recht)
  • Bildnerisches Gestalten und Musik
  • Immersionsunterricht: Das Grundlagenfach Geografie wird in der 5. und 6. Klasse in Englisch unterrichtet

Schwerpunkt- und Ergänzungsfächer

Gymnasiast/-innen besuchen ab dem 4. oder 5. Jahr ein Schwerpunkt- und ein Ergänzungsfach. Später eintretenden Jugendlichen wird durch dieses System die Integration in eine höhere Klasse erleichtert.

 

Schwerpunktfächer

  • Italienisch oder Spanisch in der Tradition der klassisch-humanistischen und neusprachliche Bildung.
  • Physik und Anwendungen der Mathematik bereitet angehende Studierende in Informatik, Medizin, im Ingenieurbereich und in den Naturwissenschaften vor.
  • Wirtschaft und Recht gehören zur modernen Allgemeinbildung.
  • Bildnerisches Gestalten unterstützt eine spätere Lehrerausbildung.

Ergänzungsfächer

Ergänzungsfächer dienen der Vorbereitung auf ein bestimmtes Studium und/oder der Allgemeinbildung. Sie fördern das Verständnis für Zusammenhänge und regen zu vernetztem und interdisziplinärem Denken an.

  • Biologie
  • Geschichte
  • Sport
  • Musik
  • Informatik

Gymnasiast/-innen besuchen obligatorisch ab dem 4. Jahr ein Schwerpunkt- und ab dem 5. Jahr ein Ergänzungsfach. Später eintretenden Jugendlichen wird durch dieses System die Integration in eine höhere Klasse erleichtert.

Auf Grund der gesetzlichen Vorschriften dürfen die Ergänzungsfächer Musik und Sport nicht mit dem Schwerpunktfach Bildnerisches Gestalten kombiniert werden.

Freifach Informatik wird in der vierten Klasse mit Schwerpunkt auf die Vorbereitung der Maturaarbeit angeboten. Ein zusätzlicher Kurs im Tastaturschreiben, der auf Initiative der Schüler/-innnen eingerichtet werden kann, unterstützt diese Vorbereitung.

 

Maturaarbeit

In den letzten zwei Schuljahren wird allein oder in einer Zweiergruppe eine grössere Arbeit verfasst und mündlich präsentiert. Dies soll wissenschaftliches Arbeiten üben und das Vertiefen in ein bestimmtes Gebiet fördern. Die Maturaarbeit wird für den Abschluss bewertet.

Zum Reglement für Maturarbeiten...

 

Maturitätsprüfungen

Die Maturitätsprüfungen erfolgen am Ende der sechsten Klasse im Institut. Prüfungs- und Erfahrungsnoten der beiden letzten Semesterzeugnisse zählen je zu 50 Prozent. Fünf Fächer werden schriftlich und fünf mündlich geprüft. Wird in einem Fach keine Prüfung abgelegt, basiert die Maturitätsnote auf den Erfahrungsnoten des letzten Schuljahres. Das Maturitätszeugnis ist eidgenössisch anerkannt.

Das Hochalpine Institut Ftan offeriert Schülerinnen und Schülern aus der Region die zweisprachige Maturität Romanisch-Deutsch. Sie ist Voraussetzung für das zweisprachige Lehrerpatent.

 

Aufnahmebedingungen

Für ausserkantonale Schüler: Der Eintritt erfolgt nach einem umfassenden Eintrittsgespräch und ist im Prinzip jederzeit möglich.

Für im Kanton Graubünden wohnhafte Schüler: Für die Aufnahme ins Gymnasium muss eine schriftliche Prüfung abgelegt werden. Aus der 6. Primarklasse: in Deutsch (Romanisch) und Mathematik, aus der zweiten oder dritten Sekundarklasse zusätzlich in einer Fremdsprache. Bestandene Aufnahmeprüfungen anderer Gymnasien werden anerkannt, ebenso deren Promotionsentscheide bei Übertritten.

Interne Schülerinnen und Schüler können von den Grundlagenfächern Latein und Französisch befreit werden, falls diese zuvor nicht belegt wurden.